Alkohol, Drogen, Glücksspiel, der eigene Körper, Shopping- und Gamingexzesse, Sex – (schwerwiegende) Abhängigkeiten haben unterschiedliche Ausprägungen. Und jeder kann betroffen sein. Doch eines haben alle Suchterkrankten gemeinsam: Sie verlieren ihre innere Freiheit. Alles dreht sich nur noch um das Eine – um den Stoff, der vermeintlich glücklich macht.
Die Stadtmission Nürnberg und die Diakonie Erlangen unterstützen Menschen auf ihrem Weg aus der Sucht – und das langfristig.
Erste Anlaufstelle für suchtgefährdete oder suchterkrankte Menschen ist das Suchthilfezentrum. Die Beratungsstelle ist für alle offen. Besondere Hilfsangebote gibt es für Glücksspiel, Frauen, Menschen in Haft, Senioren*innen und Angehörige.
Im Haus Martinsruh können sich chronisch suchtkranke Männer und Frauen stabilisieren und einen neuen Alltag aufbauen.
Im Therapiezentrum Wolkersdorf bereiten sich Männer, die von Suchtmitteln abhängig sind, auf ein Leben ohne diese vor.
Doch was passiert nach der stationären Therapie? Um weiterhin stabil zu bleiben, bietet die Nachsorge betreute Wohngemeinschaften und betreutes Einzelwohnen für Frauen und Männer an. Ziel der Betreuung ist die soziale und berufliche Teilhabe der Menschen.