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Studie zu Entscheidungsprozessen: Ergebnisse jetzt online

An der Befragung zu Kaufentscheidungsprozessen in sozialen Organisationen haben 101 Fach- und Führungskräfte aus dem deutschen Sozialmarkt teilgenommen, so dass die Ergebnisse ein solides Bild ergeben. Die Studie ist zwar nicht repräsentativ für den gesamten Sozialmarkt, gibt jedoch einen guten Einblick in die Prozesse und Informationsquellen für Entscheidungen. Die wichtigsten Ergebnisse werden im Folgenden kurz zusammengefasst. Mehr Informationen und die Grafiken dazu bietet unsere Präsentation.

Datenbasis

Das Institut für Praxisforschung und Evaluation der Evangelischen Hochschule Nürnberg hat in Zusammenarbeit mit der ConSozial vom 07.12.-23.12.2016 eine Online-Befragung zum Thema „Kaufentscheidungen in sozialen Organisationen“ durchgeführt. Die im Folgenden dargestellten Ergebnisse basieren auf 101 auswertbaren Fragebögen. Die Geschlechterverteilung ist ausgewogen, knapp die Hälfte der Befragten ist weiblich. Die TeilnehmerInnen stammen aus allen Feldern der Sozialwirtschaft. Rund 25% der Befragten sind im Arbeitsfeld „Hilfen für Menschen mit Behinderung“ beschäftigt, gefolgt von der Zuordnung „Arbeitsfeldübergreifend / Verwaltung“. An dritter Stelle wurden Kindertagesstätten als Beschäftigungsort angegeben. Die exakte Zuordnung der Arbeitsfelder können Sie den Präsentationsunterlagen entnehmen.

Impulse für Kaufentscheidungen

40% der Befragten gaben an, dass Impulse für Kaufentscheidungen zu einem hohen Anteil auf Veranstaltungen (Messen, Konferenzen und Kongresse) entstehen. Auch branchenfokussierte und wissenschaftliche Veröffentlichungen zählen als wichtiger Impulsgeber für Entscheidungen (rund 25%). Die übrigen 35% verteilen sich auf Printmedien, persönliche Kontakte und Weiterempfehlungen sowie eine konkrete Bedarfslage, Direktverbrieb und Social-Media Netzwerke.

Dauer von Entscheidungsprozessen

Die Zeitspanne für den Prozess der Entscheidungsfindung bis zum Kauf dauert umso länger, je teurer die Anschaffung ist, beträgt in der Regel aber unter 1 Jahr. Bei größeren Investitionen (ab 5.000€) kann in Ausnahmefällen, ein Entscheidungsprozess länger als 2 Jahre andauern.

Formen der Entscheidungsfindung

Bei der Form der Entscheidungsfindung lässt sich feststellen, dass fast alle Befragten in irgendeiner Form an der Entscheidung beteiligt sind. Entscheidungen werden meist in Entscheidungsteams oder unter beratender Beteiligung mehrerer MitarbeiterInnen getroffen und weniger durch Einzelpersonen. Die in eine Kaufentscheidung involvierten Personen befinden sich auf allen hierarchischen Ebenen.

Beeinflussende Faktoren

Wichtigste Faktoren bei der Abwägung zum Kauf eines Produkts sind die Qualität sowie das Kosten-Nutzen-Verhältnis.

Für Rückfragen stehen wir gerne zur Verfügung. Email: consozial@nuernbergmesse.de, Tel. 0911 / 86 06 – 8773

 

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